
Wir hatten nur einen tag, also schnell oder gar nicht. Ponto-chou ist die engste kult-gasse, die ich je gesehen habe. Freilich schon fast wieder zu spät dran, schätze 10 jahre, aber für Toraya allein die reise schon wert. Tief in Japan, verliebt in bewirtung, dem menschen eine gute essenszeit zu schenken, spezialisiert auf innereien, "hor(u)mon". Ein pärchen wartet schon, wir 40 minuten, der empfangskoch bemüht, niemanden zu lange warten zu lassen schickt leute resolut weg. Wir bestellen klassisch einen motsunabe für zwei, am tisch gegart, und zur sicherheit noch reis und etwas dazu. Das fleisch zart und die soße schwer, doch noch bevor es gar ist schon gratis-zugaben, weil es doch so lange dauert. Panierte rindfleisch-streifen mit sahne und schnittlauch, der rote ume-shu ungewohnt reichlich, dann nehmen wir uns eben zeit. Handgeformte keramik, batik-stoff-servietten, Emis lächeln, jazz. Ich gebe auf, lasse mich belehren, essen in zukunft ernster zu nehmen.
Plätze nur für geradzahlige gruppen, schuhe sind am eingang abzugeben!
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